Wolfgang Petersen hält Aufregung um Stauffenberg-Film für Fehler

Juli 11, 2007 · Posted in Klatschgeschichten 
Wolfgang Petersen hält Aufregung um Stauffenberg-Film für Fehler

Wolfgang Petersen, Deutschlands Hollywoodregisseur Nr. 1, hält die Aufregung in Deutschland um den geplanten Stauffenberg-Film für einen Fehler. So jedenfalls äußerte er sich in einem Interview mit "Welt-Online".

In wenigen Tagen beginnen die Dreharbeiten zu dem US-Thriller "Valkyrie" in Berlin/Brandenburg. In der Hauptrolle spielt Tom Cruise den Hitler-Attentäter claus Schenk Graf von Stauffenberg.

Im Vorfeld zum Film gab und gibt es noch immer engagierte Diskussionen über die Frage, ob US-Star Tom Cruise tatsächlich "der Richtige" für die Rolle Stauffenbergs sei. So wurden u.a. die Dreharbeiten an Originalschauplätzen mit der Begründung untersagt, Cruise sei "Scientologe". In Deutschland gelten die Scientologen – im Gegensatz zu den USA – als Sekte.
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Petersen hält es nicht für vertretbar, den persönlichen Glauben des Hauptdarstellers mit der professionellen Entscheidung über einen authentischen Drehschauplatz zu verknüpfen. Dies werfe ein schlechtes Licht auf Deutschland. Darüber hinaus gibt er zu bedenken, dass die Heldentat Stauffenbergs dank der Hollywood-Inszenierung weltweit Beachtung finden würde – weit mehr als bisher jedenfalls.


Comments

One Response to “Wolfgang Petersen hält Aufregung um Stauffenberg-Film für Fehler”

  1. Thomas on Juli 11th, 2007 12:02

    Böse Zungen könnten behaupten das Petersen sehr wohl weiß, dass Scientology in Hollywood durchaus ein ernst zunehmender Machtfaktor ist.

    Ich glaube was Tom Cruise Hauptrolle eigentlich zum Problem macht, ist nicht so sehr das er Scientologe ist, sondern das er auch die beste Werbeplattform oder der beste Missionar ist, den Scientology im Augenblick aufzubieten hat. Und das er anders als z.B. Travolta oft auch nicht wirklich zwischen Glaube und Geschäft unterscheidet.

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