"Wenn die Kohle stimmt, dann bin ich dabei."

Foto: anthony hopkins als "Hannibal"
Es ist wirklich erstaunlich: Während ein Thomas Gottschalk öffentlich seine Bewunderung für ihn äußert, offenbart sich Anthony Hopkins selbst erstaunlich lässig.
In dem Film "Das perfekte Verbrechen" spielt Hopkins nach langer Zeit wieder einen Bösewicht. Aber nicht etwa, weil ihm die bösen Rollen ganz besonders gut liegen. "Meine Motivation für eine gute Rolle hängt an einem viel banaleren Motiv – wenn die Kohle stimmt, dann ist der alte Mann an Bord."
Er sei in einem Alter, in dem er niemandem mehr etwas beweisen müsse. Heutzutage könne er es sich leisten, sich nur noch die Rosinen herauszupicken. Zwar habe auch er schon daran gedacht, sich zur Ruhe zu setzen. Aber dann sei ihm immer ein Regisseur mit einem guten Script dazwischen gekommen. Dabei könne er es sich gut vorstellen, nur noch in seinem Garten herumzuwerkeln.
Naja, wer's glaubt – wenn Mr. Hopkins ernstlich die Absicht hätte, sich zur Ruhe zu setzen, dann würde er es auch tun. Der Mann ist einfach süchtig nach seinem Job. Und solange er so brillant spielt wie bisher, wird ihn auch niemand daran hindern.
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