Tanguy – der Nesthocker

Am Freitag, 4.Mai 2007, läuft ein Film im Fernsehen (3SAT, 22.25 Uhr), den ich im Kino verpasst habe und auch noch nicht auf DVD gesehen habe. Da die französische Komödie "Tanguy, der Nesthocker" jedoch wunderbar hintergründig komisch sein soll, habe ich ihn mir schon mal vorgemerkt und den Rekorder programmiert.
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Regie: Étienne Chatiliez
darsteller: Sabine Azéma, André Dussollier, Eric Berger, Hélène Duc, Aurore Clément, Jean-Paul Rouve
Der Inhalt:
Der 28-Jährige Tanguy ist zwar schon Dozent an der Uni, verspürt aber keinerlei Bedürfnis, endlich zu Hause auszuziehen. Die entnervten Eltern Edith und Paul haben längst genug vom 24-Stunden-Service für ihren Sohn und den ständig wechselnden Freundinnen am Frühstückstisch. Voller Vorfreude fiebern sie daher Tanguys angekündigter Abreise nach Peking entgegen.
Zu früh gefreut! Tanguy plant, seinen Auslandsaufenthalt um mindestens ein Jahr zu verschieben. Den Eltern platzt der Kragen. Sie beschließen, ihren Sohn von zu Hause zu vergraulen. Es beginnt mit harmloser Sabotage wie nächtlichem Staubsaugen vor seinem Zimmer, zu heiß gewaschenen Kaschmirpullis und kategorischer Verweigerung des Autoschlüssels. Als die Klette dies immer noch klaglos hinnimmt und mit konfuzianischen Weisheiten kommentiert, folgt "Phase Zwei": Die verzweifelten Eltern ködern ihn mit einer eigenen Wohnung samt Haushälterin. Doch leider dauert Pauls und Ediths Triumph nicht einmal eine Woche, dann wohnt Tanguy wieder bei ihnen. Und als sein Vater nun rabiatere Methoden anwendet, um den Sprössling loszuwerden, zieht dieser vor den Kadi und erstreitet das Recht, so lange im "Hotel Mama" zu wohnen, wie er will. Nun bricht offener Krieg aus …
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