Prinzessinnenbad

Die bisher erschienenen Kritiken zu dem Dokumentarfilm Prinzessinnenbad sind übereinstimmend gut bis begeistert. Seine Premiere hatte der Film bereits auf der Berlinale 2007. Auch dort stieß er auf sehr wohlwollende Kritiken.
Vielleicht ist dieser Film ja eine hervorragende Alternative für alle, die an diesem Wochenende weder Lust haben auf Fantasy, noch auf Thriller, noch auf Sportdramen.
Regie: Bettina Blümner
Mitwirkende: Klara, Mina, Tanutscha
Prädikat: besonders wertvoll
Der Inhalt (Text: Reverse Angle)
KLARA, MINA und TANUTSCHA sind fünfzehn. Aufgewachsen bei ihren Müttern in Berlin-Kreuzberg kennen sie sich seit ihrer Kindheit. Sie teilen dieselben Interessen, gehen zusammen auf Parties, stehen auf ähnliche Jungs oder verbringen die Tage mit Freunden im Prinzenbad.
Eigentlich sind sie unzertrennlich. Doch an der Schwelle zum Erwachsenwerden fangen die drei Mädchen an, ihre eigenen Wege in der Welt zu suchen: Klara wechselt die Schule, Mina möchte mit ihrem Freund zusammen sein, und Tanutscha fordert von ihrer Mutter mehr Freiheit.
BETTINA BLÜMNERs Film ist eine einfühlsame Langzeitbeobachtung der drei Mädchen, die auf Interesse, Zuneigung und Ausdauer beruht. In teilweise jahrelangen Vorgesprächen entstand ein Kontakt zu den Protagonistinnen, der es ermöglicht, KLARA, MINA und TANUTSCHA auf eine Art nahe zu kommen, die einen nachhaltig in den Bann zieht.
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