Persepolis – die (Zeit-)Geschichte des Irans einmal anders

Wer sein Bild über den Iran einzig auf Informationen aus den deutschen Nachrichtensendungen und Zeitungen gründet, wird sich über "Persepolis" wundern.
Der unterhaltsame Animationsfilm, der auf einer gleichnamigen Comicreihe basiert, erzählt die Lebensgeschichte der jungen Iranerin Marjane Satrapi und damit auch die jüngste Geschichte des iranischen Volkes, angefangen beim politischen Sturz des persischen Kaisers bis hin zur Neuzeit.
Bei den Filmfestspielen in Cannes wurde der Film frenetisch mit Standing Ovations gefeiert und mit dem Preis der Jury ausgezeichnet.
Ich bin wirklich gespannt, wie viele Kinos ihn in ihr Programm aufnehmen werden.
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Regie: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud
Darsteller: (Stimmen) Jasmin Tabatabai, Nadja Tiller, Hanns Zischler, Eva Kryll, Marcus Off
Prädikat: besonders wertvoll
Der Inhalt:
Marjane ist acht Jahre alt, als der Schah aus dem Iran vertrieben wird und die Mullahs die Macht ergreifen. Im Zuge der Islamischen Revolution landen Tausende in den Gefängnisen. Frauen müssen Kopftücher tragen.
Doch die rebellische Marjane denkt gar nicht daran, sich dem rigiden Regelwerk zu unterwerfen. Viel lieber entdeckt sie Punk, ABBA und Iron Maiden und macht erste Erfahrungen mit Jungs. Sie ahnt nicht, dass ihr spielerischer Protest gefährlich ist – nicht nur für sie selbst, sondern auch für ihre Familie …
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