Oscar = Geld, Ruhm und Ehre – ein Rechnung, die nicht immer aufgeht
Ich bitte um eine ehrliche Antwort: Wer kennt Jochen Alexander Freydank? Immerhin ein deutscher Regisseur, der im letzten Jahr den Oscar gewinnen konnte. Und zwar für den Kurzfilm "Spielzeugland" in der Kategorie – wie überraschend – bester Kurzfilm.
Nun, ein Jahr nach dem Oscar-Gewinn ist ja mal ein guter Zeitpunkt um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und so hat auch Spiegel Online einen Artikel über Freydank online gestellt: Erst Oscar, dann Klinkenputzen. Und da zeigt sich eines: Ein Oscar ist gut für das eigene Selbstbewusstsein. Die Aufträge kommen damit noch lange nicht herein. Und Geld, Ruhm, vielleicht sogar die Ehre und in jedem Fall der Glamour können trotz eines Oscar-Gewinns ganz, ganz weit weg sein.
Aber ich habe das Gefühl, dass Freydank damit nicht einmal so große Probleme hat, würden denn nur die Gelder für die Filmprojekte, die ihm wirklich auf dem Herzen liegen, besser sprudeln. Aber eine Kafka-Verfilmung wird nun mal nicht so viele Leute ins Kino locken, wie etwa die Verfilmung eines Marvell-Comics. Oscar hin oder her. Eigentlich schade.
Comments
Leave a Reply
