Nummer 23

März 23, 2007 · Posted in Spielfilme, Thriller 
Nummer 23

"Ist es nicht auffällig, dass beim Unglück von TWA 800 die Bombe in der Sitzreihe 23 explodierte und 230 Menschen starben, dass das Grundgesetz der BRD am 23.5.1949 in Kraft trat, dass die Quersumme des Datums der deutschen Wiedervereinigung (3.10.1990) gerade 23 ist, dass 2 durch 3 0,666 ist und das die Zahl des Teufels, dass der schwedische Premierminister Olof Palme exakt um 23:23 Uhr ermordet worden ist, dass die Kuppel des Reichstages 23,5m hoch ist und die spiralfrörmigen Rampen jeweils 230m lang, dass Männer und Frauen gerade 23 Chromosomen weitervererben… usw., usw." Diese Auffälligkeiten rund um die Zahl 23 habe nicht etwa ich zusammengetragen. Sie sind auf der Website http://www.die23er.de/ zu finden.

Die Primzahl 23 beschäftigt nicht nur Mathematiker. Die Dreiundzwanzig sowie ihre Quersumme 5 werden in Robert Anton Wilsons und Robert Sheas Romanreihe Illuminatus in einer selbst erdachten Numerologie als Zahlen des Unglücks, der Zerstörung sowie nicht zuletzt der Illuminaten bezeichnet. Mit dem 1785 verbotenen bayrischen Orden hat die Zahl indes mit Sicherheit nichts zu tun. Vielmehr kann die Mystifikation der Autoren um die Zahl als ein Mindfuck verstanden werden, ein erhellendes Experiment am eigenen Bewusstsein, das dessen Manipulierbarkeit verdeutlichen soll So ist es jedenfalls bei wikipedia.de nachzulesen.

Wen wundert es also, dass auch der Thriller "Nummer 23", der gestern in den Kinos angelaufen ist, vor Mystik und Geheimnisvollem nur so strotzt. Die Kritiken, die ich im Web zum Film gefunden habe, sind höchst unterschiedlich. Von "superspannend" bis "totlangweilig" ist alles vertreten. Da hilft nur das, was immer zählt: Bild dir eine eigene Meinung!
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Regie: Joel Schumacher – Darsteller: Jim Carrey, Virginia Madsen, Logan Lerman, Danny Huston, Rhona Mitra, Lynn Collins, Michelle Arthur, Paul Butcher

Der Inhalt
Walter Sparrow (Jim Carrey) ist heillos von der Zahl 23 besessen. Dadurch verwandelt sich sein bisher beschauliches Leben in ein Inferno psychischer Qualen, die nicht nur ihn selbst, sondern auch seine Familie das Leben kosten könnten. Ausgelöst wird Walters fixe Idee durch einen seltsamen Roman mit dem Titel "Die Zahl 23", den er nicht mehr aus der Hand legen kann – er muss sich zunächst den Geheimnissen seiner Vergangenheit stellen, bevor er das Leben mit seiner Frau agatha (Virginia Madsen) und seinem halbwüchsigen Sohn Robin (Logan Lerman) fortsetzen kann.

Den Roman hat Walter von Agatha zum Geburtstag bekommen. Es geht darin um einen schockierenden Mordfall, der wie ein bizarres, unfassbares Spiegelbild von Walters eigenem Leben erscheint. Der Held des Romans ist ein grüblerischer Detective namens Fingerling (ebenfalls von Carrey dargestellt), und in seiner Geschichte kommt es immer wieder zu Szenen, die Walter an seine eigene Biografie erinnern. Während das Buch ein Eigenleben entwickelt, wird Walter von dem schrecklichsten und sinnfälligsten Versatzstück infiziert: Fingerlings Besessenheit mit den ungeahnten Mächten der Zahl 23.

Diese Besessenheit zieht sich durch das gesamte Buch und beginnt auch von Walter Besitz zu ergreifen. Überall in seiner Umgebung entdeckt er diese Zahl, und allmählich glaubt er, er sei genau wie Fingerling verdammt, einen Mord zu begehen. Walter wird von albtraumhaften Halluzinationen gepeinigt, durch die er nicht nur das grausige Schicksal seiner eigenen Frau voraussieht, sondern auch das seines Freundes Isaac French (Danny Huston). Walter muss also unbedingt die Geheimnisse des Buchs ergründen – denn es geht buchstäblich um Leben und Tod. Wenn es ihm gelingt, die Mächte hinter der Zahl 23 zu entfesseln, kann er vielleicht auch seiner Zukunft eine neue Richtung geben.


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