abgelegt im Archiv
Klatschgeschichten
, Schauspieler
von Marte Cormann am 13.10.07

Der Zufall hat sie (mal wieder) zusammengeführt, zumindest, was die Titelzeilen der Printmedien angeht. Der ehemalige Präsidentschaftskandidat Al Gore erhält für seine Bemühungen um den Klimaschutz den diesjährigen Friedensnobelpreis. Und die deutsche Ausgabe der Zeitschrift "Vanity Fair" macht mit der Schlagzeile auf: "So kämpfe ich für die Umwelt - Leonardi DiCaprio, Das große Interview".
Zunächst einmal auch meinen herzlichen Glückwunsch an Al Gore. Es ehrt ihn, dass er seine Hälfte des Preisgeldes für die weitere Erforschung des Klimaschutzes spendet. Kurz und bündig stellte er sich gestern den Mikrofonen der Presse - allerdings ohne die drängenden Fragen nach einer möglichen neuerlichen Präsidentschaftskandidatur völlig zweifelsfrei zu beantworten. Seinen mit einem Oscar gewürdigten Dokumentarfilm "Eine unbequeme Wahrheit" haben wir auch hier im Kinoplausch vorgestellt.
Al Gore scheint ein gradliniger, sachbezogener Mensch zu sein. Wenig glamourös.
Im Gegensatz zu Leonardo DiCaprio. Das Vanity-Fair-Titelbild mit ihm - und einem kleinen niedlichen Eisbären, der ihm zu Füssen sitzt und bittend zu ihm hochsieht - ist ganz großes Kino. Eben Hollywood. Fotografiert auf Island von der Starfotografin annie Leibovitz.
Nun könnte ich natürlich trefflich darüber lästern, dass Titanic-Leonardo das Thema Umweltschutz für seine eigenen Publicityzwecke ausnutzt. Aber Einiges spricht dafür, dass ich ihm damit Unrecht tun würde. DiCaprio engagiert sich bereits seit Jahren für die Umwelt. Sein neuestes Projekt ist ein Öko-Hotel, das er mit der Hotelkette "Four Seasons" realisieren will. Erst kürzlich engagierte er sich als Produzent und Erzähler für einen Dokumentarfilm zum Thema. Wer mehr über sein Engagement erfahren möchte, dem empfehle ich, den entsprechenden Artikel in der Vanity Fair zu lesen.
Er ist durchaus lesenswert. Denn abseits vom ernsten Thema und der notwendigen Betroffenheit enthält er eine wirklich schöne Beschreibung des Schauspielers:
Zitat:
"Er sei zu schön, um als Darsteller ernst genommen werden zu werden, hieß es immer wieder über ihn. Eine erstaunliche Fehleinschätzung, denn schön im eigentlichen Sinne ist Leonardo DiCaprio nun wirklich nicht. Zwar hat sein Gesicht die Form eines Herzens (oder einer jungen Katze), aber die Nase ist komisch, seine Züge sind milchig, er neigt zum Doppelkinn, und sein Körper ist resistent gegen jede Art von Training...";
Nicht sehr schmeichelhaft, aber unterhaltsam ;-).
Trackback: http://publish.creative-weblogging.com/publish/mt-tb.pl/96650
Wong
Stimmen Sie ab für Leonardi DiCaprio: "So kämpfe ich für die Umwelt":
|
Dieser Eintrag wurde mit: 9.25 Punkten (von 8 Stimme(n) insg.) bewertet.
|
Abonnieren
Suchen Sie nach weiteren Artikeln
| RSS | Alle Abonnements sehen |
|
Was ist RSS? | |
| Yahoo! |
|
| MEIN MSN |
|
| Bloglines |
|
| Newsletter | |
| Followen Sie uns bei Twitter! |


















