Kinospot gegen häusliche Gewalt

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Ein Kinospot des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) macht ab Ende März – vorerst in den Städten augsburg, Berlin, Düsseldorf, Karlsruhe, Lingen, Neuss, Meppen und Papenburg – auf häusliche Gewalt aufmerksam und bietet über die lokalen Ortsvereine betroffenen Frauen Unterstützung an. Produziert und gezeigt wurde der Spot erstmals im Bereich des SkF München.
Der Spot zielt darauf ab, häusliche Gewalt an Frauen öffentlich zu machen. Gleichzeitig will er betroffenen Frauen eine Anlaufstelle und ein Beratungsgespräch vor Ort anzubieten. Denn nach wie vor gehört Gewalt in der Partnerschaft oder der Familie für viele Frauen zum Alltag.
Die Dunkelziffer ist sehr hoch. Aber mindestens jede vierte Frau im Alter zwischen 16 und 85 Jahren, die in einer Partnerschaft lebt oder gelebt hat, hat körperliche und/oder sexuelle Übergriffe durch ihren Partner erfahren. Hinzu kommen seelische Misshandlungen in Form von Drohungen, Demütigungen, Beschimpfungen und anderem.
Jede Frau kann jederzeit betroffen sein. Denn Bildung, Einkommen oder SchichtÂÂzugehörigkeit sind nicht entscheidend für die Ausübung oder Betroffenheit von häuslicher Gewalt.
Seitdem das Thema aus der Tabuzone in die Ã-ffentlichkeit geholt wurde, hat sich die rechtliche Situation betroffener Frauen zum Besseren gewandelt, so durch die Einführung des GewaltschutzÂgesetzes am 1. Januar 2002 und die Möglichkeit einer längerfristigen Verweisung des Täters aus der Wohnung.
Der SkF unterstützt Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien, die in ihrer aktuellen Lebenssituation auf Beratung oder Hilfe angewiesen sind.
Ein wichtiger Kinospot – hier zum downloaden. Hoffentlich strahlen ihn viele Kinos aus!
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