Goldener Spatz für Mondscheinkinder

Während sich in Cannes die "Großen" gegenseitig feiern, sollten die "Kleinen" darüber nicht vergessen werden. Zum Abschluss des Kinderfilmfestivals "Der Goldene Spatz" sind zahlreiche Preise verliehen worden.
Der Film Mondscheinkinder von Manuela Stacke erhielt den "Goldenen Spatz" der Kinderjury für den besten Kino-/Fernsehfilm. Autorin Katrin Milhahn erhielt den mit 7500 Euro dotierten Preis des MDR Rundfunkrates für das beste Drehbuch.
"Bunte Bonbons" von Hajo Gies erhält den Preis in der Kategorie Kurzspielfilm, Serie/Reihe.
Als bester Schauspieler wird Christoph Maria Herbst mit dem Goldenen Spatz ausgezeichnet. Er war in diesem Jahr mit den Wettbewerbsbeiträgen "Hände weg von Mississippi" und "Hui Buh – das Schlossgespenst" vertreten.
Den Goldenen Spatz für die beste Information/Dokumentation bekommt "Bionik – Technik aus Natur" der ZDF-Reihe Löwenzahn in Regie von Wolfgang Eißler.
Für die beste Unterhaltung wird die Sesamstraßen- Folge 2336 "Zoff im Wetterhäuschen" von Dirk Nabersberg geehrt.
Die Goldenen Spatzen in den Kategorien Animation und Minis gehen an "Freilandeier" (Buch und Regie: Daniel Faigle) und "Kanaldeckel" (Buch und Regie: Matthias Wegmann). Eine lobende Erwähnung erhält der Sat.1-Abenteuerfilm "Der Schatz der weißen Falken" von Regisseur Christian Zübert.
Mit dem Nachwuchspreis der Zeitungsgruppe Thüringen wird der Regisseur Johannes Schmid für den Film "Blöde Mütze!" ausgezeichnet.
Der Preis für den besten Kurzfilm geht an "Lisanne" von Lars-Gunnar Lotz.
Als bestes Vorschulprogramm wird "Der vierte König" von Ted Sieger und Michael Ekblad ausgezeichnet.
Ebenso ausgezeichnet wird die Filmmusik des Spielfilms "Mein Name ist Eugen" in Regie von Michael Steiner. Der Komponist adrian frutiger erhält den "Goldenen Spatzenfuß" des Musiktheaters Rumpelstil.
62 Beiträge waren im Wettbewerb des Festivals. Sie waren von einer Jury aus 257 eingereichten deutschsprachigen Produktionen ausgewählt worden. Das Festival "Der Goldene Spatz" gilt als größtes deutsches Kinderfilmfestival. Von 2008 an soll es nicht mehr wie bisher im Zwei-Jahres-Rhythmus, sondern jährlich ausgerichtet werden.
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