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Filmkritik
von Marte Cormann am 15.11.07

Dieser Beitrag stammt von einer siebzehnjährigen jungen Dame, die sich gestern gemeinsam mit ihrer Freundin den Film "Der Sternwanderer" angesehen hat.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Beide waren restlos begeistert. "Der Film ist sooo schön." Was in etwa gleichbedeutend ist mit: "Der Film war schrecklich schön romantisch. Zum Verlieben." Sprachen sie und lächelten verklärt. Also wenn das keine Empfehlung ist :-).
Achtung, Spoiler:
Tristan (charlie Cox) lebt in dem kleinen Dorf Wall in England. Als er seine große Liebe Victoria (Sienna Miller) zu einem Picknick unter den Sternen einlädt, fällt ein Stern vom Himmel, der sein Leben verändern soll. Victoria verlangt ihn als Beweis seiner Liebe und setzt ihm eine Frist von einer Woche, um ihr den Stern zu bringen. Der Stern jedoch, ist hinter der Mauer gelandet, die neben dem Dorf verläuft und angeblich den Weg zu einer magischen Welt versperrt. An der Mauer will ihn der Wächter nicht durchlassen, weshalb Tristan die Hilfe seines Vaters sucht, von dem er erfährt, dass dieser selbst eins im Königreich Stormhold gewesen ist - und seine Mutter von dort kommt. Mit einer magischen Kerze wünscht Tristan sich zum Stern, welcher sich als eine schöne junge Frau herausstellt. Yvaine (Claire Danes), der Abendstern, ist vom Himmel gefallen, welches nicht unbemerkt blieb. Drei Hexen (u.a. Michelle Pfeiffer) wollen ihr Herz essen, weil es ewiges Leben verspricht. Zwei Königssöhne sind auf der Suche nach ihr, denn sie trägt einen Rubin um den Hals, der sie zur rechtmäßigen Königin machen soll.
Während Tristan sich mit Yvaine auf den Weg zurück nach Wall macht, um sie Victoria zu schenken, geraten sie in eine Falle, aus der sie mit Hilfe der Babylonischen Kerze fliehen können. Nur sitzen die beiden jetzt auf einer Wolke fest, von der sie von einem Blitze fangendem Schiff gefangen genommen werden. Der Kapitän (Robert De Niro) jedoch stellt sich als England liebende Tunte heraus und hilft den beiden zu fliehen.
Tristan und Yvaine verlieben sich ineinander, doch er verlässt sie, um zu Victoria zurück zu kehren. Von dem versprochenen Stern bringt er Victoria eine Haarsträhne mit. Als Tristan erkennt, dass ihm Victoria nichts mehr bedeutet und Yavaines Haare in der richtigen Welt zu Sternenstaub werden, rennt er los, um ihr Leben zu retten. Yavaine wird inzwischen zusammen mit Tristans Mutter Una von Lamia (Michelle Pfeiffer) gefangen genommen und in ihr Schloss gebracht, wo ihre Schwestern schon auf sie warten. Im Schloss kommt es zum Showdown. Der letzte Prinz, Septimus, wird ermordet, Tristan findet seine Mutter und Yvaine vernichtet die böse Hexe.
Es stellt sich heraus, dass Una die Tochter des Königs ist und Tristan somit als letzter männlicher Nachfahre des Königs der neue Herrscher von Stormhold wird.
Was zuerst nach einem schönen Kindermärchen aussieht, entpuppt sich als spannendes Fantasy Abenteuer, das die Herzen berührt und die Zuschauer gefangen hält. Ein wirklich lohnendes Kinoereignis mit wunderschönen Bildern und einer fesselnden Handlung. Empfehlenswert.
Permalink: Gesehen: Der Sternwanderer
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Wong
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