Filmkritik: Von Frau zu Frau

August 2, 2007 · Posted in Filmkritik, Komödie, Liebesfilm, Spielfilme 
Filmkritik: Von Frau zu Frau

Gesehen und besprochen:

Eine Düsseldorfer Tageszeitung ging heute in ihrer Kritik nicht gerade zimperlich um mit "Von Frau zu Frau". Der Film sei eine Anhäufung übelsten Slapsticks. In einer Kritik im Internet las ich von dem "fürchterlichen Gekreische einer Diane Keaton."

Nun, mich hat es nicht davon abgehalten, heute Abend trotzdem ins Kino zu gehen, um mir den Film anzusehen. Und mit mir strömten die Zuschauer, bis der große Saal zur Hälfte gefüllt war. Die Aussicht auf ein paar befreite Lacher lockt eben immer. Bei etwa 98 % aller Filmbesucher handelte es sich um Frauen jeden Alters.

Was zu einer amüsanten Duplizität führte. Denn während auf der Leinwand Diane Keaton, Mandy Moore und ihre Mitstreiterinnen kreischten, weinten, lachten und vor allem unendlich viel plapperten und schnatterten, wiederholte sich das Spektakel im Anschluss an den Film. Es wurde nach Herzenslaune geplappert, geschnattert und gelacht.

"Von Frau zu Frau" ist eine Romantische Komödie mit einigen sehr hübschen Ideen (Stichwort: Tunfischsalat, Therapiepatient).
Das Drehbuch strotzt trotzdem nicht gerade vor Originalität. Die Charaktere sind eher eindimensional als vielschichtig.
Diane Keaton gibt die supernervige, superzappelnde, superkreischende Mutter in Reinkultur.
Mutter und Töchter reden ständig alle auf einmal, so dass man nur die Hälfte versteht.

Trotzdem war dieser Film für mich und meine Mitstreiterinnen ein federleichtes charmantes Vergnügen, das wir mit viel Freude genossen haben.

Möglicherweise lag dies zum Teil auch an dem sehr charmanten, sehr gut aussehenden und sehr gut spielenden Gabriel Macht. Der soll auch in "Der gute Hirte" mitgespielt haben? Muss ich mir gleich noch mal ansehen…. gabrielmacher.jpg

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Regie: Michael Lehmann
Darsteller: Diane Keaton, Mandy Moore, Lauren Graham, Gabriel Macht, Stephen collins, Piper Perabo, Tom Everett Scott, Ty Panitz

Der Inhalt:

Daphne Wilders (Diane Keaton) Mutterliebe kennt keine Grenzen. Allein hat sie drei Mädchen großgezogen: die bedächtige, sympathische Milly (Mandy Moore), die ausgeglichene Psychologin Maggie (Lauren Graham) und die attraktive, selbstbewusste Mae (Piper Perabo).

Dennoch ist Daphnes größte Sorge, dass ihre jüngste Tochter Milly nicht selbst den perfekten Mann fürs Leben findet. So nimmt Daphne – eine Mutter weiß doch am besten, welcher Mann zu ihrer Tochter passt! – insgeheim über eine Online-Partnervermittlung die Sache selbst in die Hand.


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