Deutschkino: Auge in Auge

© torre.elena
Es kommt ja nicht allzu oft vor, dass ein Dokumentarfilm eine große Presse erhält. Doch im Falle von "Auge in Auge" dürfte die Spiegel-Headline Dieser Film schreibt Geschichte gleich in doppelter Hinsicht ins Schwarze treffen.
Zum einen werden hier Filmausschnitte aus der gesamten Bandbreite des cineastischen Schaffens in Deutschland gezeigt. Zum anderen ist es aber entscheidend, dass diese von der Creme de la Creme der deutschen Regisseure ausgewählt wurden. Denn Regisseur oder nennen wir es mal eher "Monteur" Tobias Streck hat seine Kollegen nach Kino-Erfahrungen und Kino-Geschichte(n) gefragt und so erfahren wir:
Tom Tykwer erzählt von seiner traumatischen ersten Begegnung als Kind mit "Nosferatu", Wim Wenders erklärt in wenigen, aber sehr geistreichen Worten die große Kunst von Fritz Langs "M – Eine Stadt sucht einen Mörder", während Dominik Graf die Gelegenheit nutzt, um Klaus Lemkes obskures Laienstück "Rocker" aus der Versenkung zu holen, schon aus Prinzip, um es vor der Vergessenheit zu bewahren.>br>
Auch Dorris Dörrie, christian petzold Hanns Zischler und viele andere kommen zu Wort und produzieren und erzählen so gleich in doppelter Weise Filmgeschichte.
Mehr Infos und Trailer finden sich auf der Webseite: AugeinAuge.de. Es lohnt sich!
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