Deutscher Filmpreis in Berlin

© wiseguy71
Alle Jahre wieder findet in Berlin die Verleihung des Deutschen Filmpreises statt. Doch in diesem Jahr war es nicht nur die Verleihung der begehrten Lolas sondern auch eine Art Preisverleihung für das Kino selbst. Denn der deutsche Film ist wieder wer – um es holprig zu formulieren. Angesichts steigender Zuschauerzahlen und Oscar-Nominierungen braucht sich "made in Germany" momentan wirklich nicht zu verstecken.
wie sehr dieses Selbstbewusstsein inzwischen verinnerlicht ist, das war auf der Verleihung der Deutschen Filmpreise im Palais am Funkturm intensiv zu spüren, allein schon an dem Stolz, mit dem Schauspieler, Kameramänner und Kostümbildner über ihre eigene Arbeit sprechen. – soweit die Süddeutsche Zeitung, die mit einem lesenswerten Rückblick auf die diesjährige Preisverleihung aufwartet.
Verdientermaßen konnte sich Fatih akin diesmal gleich vier Lolas sichern. Dabei war der Macher von "Auf der anderen Seite" nur fünf Mal nominiert und wurde schließlich als bester Film und für Regie, Drehbuch und Schnitt ausgezeichnet.
Erfreulich finde ich, dass rein kommerzielle Werke wie "Lissi und der wilde Kaiser" oder "Keinohrhasen" zwar durch Einblendungen gewürdigt wurden aber mit der Preisverleihung eigentlich nichts zu tun hatten. Recht so: denn Kulturförderung und Massengeschmack sind nun einmal (noch) zwei Paar Schuhe.
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