Der letzte König von Schottland
Am 15. März 2007 kommt ein britischer Film in die deutschen Kinos, der im Vorfeld auch hier schon viel Beachtung gefunden hat: Der letzte König von Schottland.
Hauptdarsteller Forest Whitaker wurde für seine Darstellung des Idi Amin sowohl mit dem Golden Globe als auch mit dem begehrten Oscar als bester männlicher Darsteller in einer Hauptrolle geehrt. Allein dieser Umstand dürfte ab Donnerstag etliche Filmfans in die Kinos locken.
Worum geht es in dem Film?
Der junge schottische Arzt Nicholas Garrigan (James McAvoy) ist in Uganda am Ziel seiner Wünsche angelangt: Eine fremde Kultur und die Möglichkeit, das Gesundheitssystem mit aufzubauen, wecken seine Abenteuerlust. Unerwartet wird er zu einem Verkehrsunfall gerufen, in den der Staatspräsident Idi Amin (Forest Whitaker) verwickelt ist. Schnell steigt er zu dessen Leibarzt auf und gehört bald zum Kreis der engsten Vertrauten. Damit beginnt seine Reise ins Innerste eines der grausamsten Terrorregimes Afrikas. Erst ist Garrigan nur von amins berühmtem Charme und dessen ehrgeizigen Plänen für Uganda begeistert – von dessen Leidenschaften für schnelle Autos, schöne Frauen und glamouröse Partys ganz zu schweigen.
Doch mit der Zeit strebt auch Garrigan nach immer mehr Macht. Er wird der Vertraute und die rechte Hand des Diktators, was ihn zum Zeugen schrecklicher Ereignisse macht – Entführungen, Hinrichtungen und weitere unsägliche Grausamkeiten, an denen er womöglich eine Mitschuld trägt. Umgeben von Amins mörderischem Größenwahn verliert Garrigan beinahe seine Seele. Als er dann doch endlich Stellung bezieht, ist es beinahe schon zu spät. Und obendrein wendet der Diktator sich gegen seinen einstigen Schützling …
Regie: Kevin Macdonald
Darsteller: Forest Whitaker, James McAvoy, Kerry Washington, Simon McBurney, Gillian Anderson
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