Bayrischer Filmpreis 2007
abgelegt im Archiv Festivals/Preise am 20.01.07
Die eine und der andere haben es vielleicht sogar im Fernsehen verfolgt. Gestern Abend wurden in München die Bayrischen Filmpreise verliehen.
Ich mache es mir einfach und zitiere mal eine Online-Meldung des Nachrichtensenders n-tv vom heutigen Tag:
" Samstag, 20. Januar 2007
"Wer früher stirbt ..."
Bayerischer Filmpreis verliehen
Mit einem Großaufgebot an deutschen Schauspielern und Regisseuren hat die Filmbranche am Freitagabend in München die Verleihung der bayerischen Filmpreise gefeiert. Der Kinohit "Wer früher stirbt, ist länger tot" zählte zu den großen Gewinnern. Die hintergründige Sommerkomödie von Markus H. Rosenmüller erhielt nicht nur den mit 200.000 Euro dotierten Produzentenpreis, sondern auch den Nachwuchsregiepreis. Der Streifen sei ein Heimatfilm jenseits aller Klischees und verbinde Fantastisches und Surrealistisches mit bayerischem Humor und Schlitzohrigkeit, begründete die Jury. Der Film war mit bislang 1,3 Millionen Besuchern zum Überraschungshit des Jahres 2006 geworden.
Der Regiepreis ging an Tom Tykwer für "Das Parfum". Vier Porzellan-Pierrots erhielt der Film "Vier Minuten" von chris Kraus. Volker Schlöndorffs neues Werk "Straijk - die Heldin von Danzig" wurde zwei Mal bedacht. Den undotierten Ehrenpreis durfte der Autor, Regisseur und Produzent Michael Verhoeven von Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) entgegennehmen. Für diesen war es der letzte Auftritt beim Filmpreis als Regierungschef. Trotzdem gab sich Stoiber gut gelaunt. "Es ist ein toller Abend", sagte er. Wehmut verspüre er nicht: "Ich kann mich sehr schnell auf Situationen einstellen, und das ist eine tolle Amtszeit, die ja noch nicht zu Ende ist. Jetzt beginnt etwas Neues, lassen Sie sich überraschen."
Sönke Wortmanns WM-Dokumentarfilm "Deutschland. Ein Sommermärchen" erhielt den undotierten Publikumspreis. Insgesamt verteilte die Staatsregierung beim Bayerischen Filmpreis Preisgelder in Höhe von 300.000 Euro.
Bei "Vier Minuten" lobte die Jury die Glaubwürdigkeit und die Leidenschaft der Schauspieler, das effektvolle und spannende Drehbuch und die vielschichtigen Charaktere. Der mit dem Drehbuchpreis ausgezeichnete Film erzählt die schwierige Beziehung zwischen einer Klavierlehrerin und einem Mädchen, das wegen Mordes lebenslang im Gefängnis sitzt. Monica Bleibtreu bekam dafür den weiblichen Darstellerpreis, Hannah Herzsprung wurde als beste weibliche Nachwuchsdarstellerin geehrt. Die Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken (VGF) erkannte "Vier Minuten" den mit 60.000 Euro verbundenen Nachwuchsproduzentenpreis zu.
Tom Tykwers erfolgreicher Kinofilm "Das Parfum" mit Ben Whishaw, Rachel Hurd-Wood und Dustin Hoffman hoben die Juroren als "ins Fantastische gehende, pompöse Romanverfilmung" hervor. "Hier stimmt einfach alles", heißt es in der Begründung. Ausgezeichnet wurde auch die aufwendige Ausstattung, mit der das Paris um 1750 ins Leben gerufen worden war.
Als zweite beste Schauspielerin wurde Katharina Thalbach geehrt für ihre Hauptrolle in "Strajk - die Heldin von Danzig". Der Film bekam im übrigen auch den Preis für die beste Bildgestaltung. Bester männlicher Schauspieler wurde Jürgen Vogel für seine Rolle als Autoverkäufer in "Emmas Glück". Weitere Filmpreise, die bis auf zwei alle mit 10000 Euro dotiert sind, gingen an "Die Wolke" (bester Jugendfilm), "Der letzte Zug" von Joseph Vilsmaier und Dana Vavrova (Spezialpreis der Jury) und "Havanna - Die neue Kunst, Ruinen zu bauen" (Dokumentarfilmpreis).
Klickt die Namen der Gewinner an und Ihr könnt Euch selbst ein Bild von den Preisträgern machen.
Viel Spaß!

"Wer früher stirbt ..."
Bayerischer Filmpreis verliehen
Mit einem Großaufgebot an deutschen Schauspielern und Regisseuren hat die Filmbranche am Freitagabend in München die Verleihung der bayerischen Filmpreise gefeiert. Der Kinohit "Wer früher stirbt, ist länger tot" zählte zu den großen Gewinnern. Die hintergründige Sommerkomödie von Markus H. Rosenmüller erhielt nicht nur den mit 200.000 Euro dotierten Produzentenpreis, sondern auch den Nachwuchsregiepreis. Der Streifen sei ein Heimatfilm jenseits aller Klischees und verbinde Fantastisches und Surrealistisches mit bayerischem Humor und Schlitzohrigkeit, begründete die Jury. Der Film war mit bislang 1,3 Millionen Besuchern zum Überraschungshit des Jahres 2006 geworden.
Der Regiepreis ging an Tom Tykwer für "Das Parfum". Vier Porzellan-Pierrots erhielt der Film "Vier Minuten" von chris Kraus. Volker Schlöndorffs neues Werk "Straijk - die Heldin von Danzig" wurde zwei Mal bedacht. Den undotierten Ehrenpreis durfte der Autor, Regisseur und Produzent Michael Verhoeven von Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) entgegennehmen. Für diesen war es der letzte Auftritt beim Filmpreis als Regierungschef. Trotzdem gab sich Stoiber gut gelaunt. "Es ist ein toller Abend", sagte er. Wehmut verspüre er nicht: "Ich kann mich sehr schnell auf Situationen einstellen, und das ist eine tolle Amtszeit, die ja noch nicht zu Ende ist. Jetzt beginnt etwas Neues, lassen Sie sich überraschen."
Sönke Wortmanns WM-Dokumentarfilm "Deutschland. Ein Sommermärchen" erhielt den undotierten Publikumspreis. Insgesamt verteilte die Staatsregierung beim Bayerischen Filmpreis Preisgelder in Höhe von 300.000 Euro.
Bei "Vier Minuten" lobte die Jury die Glaubwürdigkeit und die Leidenschaft der Schauspieler, das effektvolle und spannende Drehbuch und die vielschichtigen Charaktere. Der mit dem Drehbuchpreis ausgezeichnete Film erzählt die schwierige Beziehung zwischen einer Klavierlehrerin und einem Mädchen, das wegen Mordes lebenslang im Gefängnis sitzt. Monica Bleibtreu bekam dafür den weiblichen Darstellerpreis, Hannah Herzsprung wurde als beste weibliche Nachwuchsdarstellerin geehrt. Die Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken (VGF) erkannte "Vier Minuten" den mit 60.000 Euro verbundenen Nachwuchsproduzentenpreis zu.
Tom Tykwers erfolgreicher Kinofilm "Das Parfum" mit Ben Whishaw, Rachel Hurd-Wood und Dustin Hoffman hoben die Juroren als "ins Fantastische gehende, pompöse Romanverfilmung" hervor. "Hier stimmt einfach alles", heißt es in der Begründung. Ausgezeichnet wurde auch die aufwendige Ausstattung, mit der das Paris um 1750 ins Leben gerufen worden war.
Als zweite beste Schauspielerin wurde Katharina Thalbach geehrt für ihre Hauptrolle in "Strajk - die Heldin von Danzig". Der Film bekam im übrigen auch den Preis für die beste Bildgestaltung. Bester männlicher Schauspieler wurde Jürgen Vogel für seine Rolle als Autoverkäufer in "Emmas Glück". Weitere Filmpreise, die bis auf zwei alle mit 10000 Euro dotiert sind, gingen an "Die Wolke" (bester Jugendfilm), "Der letzte Zug" von Joseph Vilsmaier und Dana Vavrova (Spezialpreis der Jury) und "Havanna - Die neue Kunst, Ruinen zu bauen" (Dokumentarfilmpreis).
Permalink: Bayrischer Filmpreis 2007
Tags: Bayrischer+Filmpreis München
Trackback: http://www.creative-weblogging.com/publish/mt-tb.pl/50343
Wong
Stimmen Sie ab für Bayrischer Filmpreis 2007:
|
Dieser Eintrag wurde mit: 9.60 Punkten (von 5 Stimme(n) insg.) bewertet.
|
| RSS | Alle Abonnements sehen |
|
Was ist RSS? | |
| Yahoo! |
|
| MEIN MSN |
|
| Bloglines |
|
| Followen Sie uns bei Twitter! |







