Bürgerwehr im Kino

Foto: photos.com
Eine US-Kinokette fordert Kinobesucher auf, über ein drahtloses Gerät Störungen beim Personal zu melden.
Während bei uns mehr oder weniger witzige Spots für Ruhe in den Kinosälen sorgen sollen, greift man jenseits des großen Teiches mittlerweile zu radikaleren Maßnahmen.
Die amerikanische Regal-Kinogruppe hat vor einigen Monaten ein Gerät vorgestellt, dessen Einsatz bei uns vermutlich die Wogen der Entrüstung hochtreiben würde. Kinobesucher, die auf das Kassenpersonal einen "reifen" Eindruck machen, werden mit einem kleinen Kästchen ausgerüstet, auf dem sie im Bedarfsfall einen oder mehrere von vier Knöpfen betätigen können.
Einer der Knöpfe stellt bei Bild- oder Tonproblemen die Verbindung zum Vorführpersonal her. Mit einem zweiten Knopf können Unannehmlichkeiten mit der Raumtemperatur gemeldet werden. Mit dem dritten Knopf kann das Personal alarmiert werden, wenn man sich z.B. durch ein Handy gestört fühlt. Für "andere Probleme" ist der vierte Knopf bestimmt – zum Beispiel um "Piraten" zur Strecke bringen, die mit mitgebrachtem Kopier-Gerät das Leinwandgeschehen abfilmen.
Angeblich erhält der "reifere" Kunde als Entlohnung für seine Dienste eine Tüte Popcorn. Das berichtet jedenfalls das Online-Magazin OE1/ORF.at in einem launigen Beitrag.
Ich hoffe, ich bin da keinem Alpen-Latein aufgesessen
!
Comments
Leave a Reply
