Achterbahn im Kino

Juli 12, 2009 · Posted in Dokumentarfilm 

Ich weiß nicht, warum ich jetzt erst auf diesen Film stoße: Achterbahn – ein Dokufilm von Peter Dörfler.

Über den Film Achterbahn schreibt die FAZ:
"Es ist die Geschichte eines Mannes, eines Milieus, einer Ambition, und wie es bei Dokumentarfilmen nicht selten der Fall ist, lebt diese Geschichte auch hier von und mit ihren Protagonisten. Es sind vorwiegend die Mitglieder der Familie Witte, die Dörfler vor die Kamera bekam. Es ist eine zerfallene Familie, denn einer der Wittes ist in der ganzen Sache das Opfer. Der Sohn Marcel Witte sitzt in Peru im Gefängnis, er wurde bei einem großen Drogendeal erwischt, auf den sein Vater sich eingelassen hatte, um der vielen Schulden Herr zu werden, die sich auf seinen Wegen zwischen Hamburg und Berlin, Jugoslawien und schließlich Peru aufgehäuft hatten. Wegen Marcel ist Pia Witte nicht mehr bereit, mit ihrem Mann Norbert zu sprechen. Ihre Tochter Sabrina wird dadurch zu einer Botschafterin, die zwischen dem Vater und der Mutter vermittelt. Alle aber lassen den Filmemacher daran teilhaben, wie sie in den Trümmern einer einst großartigen Existenz zu Rande kommen. Die Wittes waren einmal so etwas wie die erste Familie unter den deutschen Schaustellern. Sie waren erfolgreich, reisten europaweit, lebten auf großem Fuß und hatten größere Träume."

Hört sich für mich großartig an. Der kommt auch auf die Liste der Filme, die ich noch sehen muss.


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